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Gamer PC richtig konfigurieren

Einen Gamer PC richtig konfigurieren zu können ist keine große Kunst, wenn man ein paar Dinge beachtet. Wichtig ist zum Beispiel die Ausgewogenheit der Komponenten, da sonst unnötig Leistung verschenkt wird. Die Auswahl der Komponenten ist dabei gar nicht so schwer.

Die Basiskomponenten des Gamer PCs richtig konfigurieren

Ausschlag gebend für die Leistung eines Gamer PCs ist die Kombination aus Prozessor und Grafikkarte. Die schnellste Grafikkarte bringt nichts, wenn der Prozessor überlastet ist und die Grafikkarte nicht ausreichend schnell mit neuen Daten versorgen kann. Anders herum verhält es sich ähnlich, es kann keine gute Spieleleistung erreicht werden, wenn die Grafikkarte zu langsam ist und der Prozessor nichts zu tun hat. Es sollten folglich Komponenten aus vergleichbaren Leistungsklassen sein.

Wie finde ich die richtigen Komponenten ?

Als Entscheidungshilfe kann man seine gewählten Komponenten bei Google eingeben und nach Benchmarks oder Testberichten suchen. So erfährt man schon sehr schnell, ob man eine Komponente gewählt hat, die genug Leistung für die gewünschten Spiele bereit hält. Es ist auch hilfreich, Benchmarks der Games zu suchen, die man gerne spielen möchte. Die Spiele werden meist auf unterschiedlichen Computersystemen getestet, so dass man davon ableiten kann, wie flüssig die Spiele auf dem eigenen Gamer PC laufen können.
Als pauschale Aussage kann man sagen, dass es bei modernen Spielen mindestens ein Vierkernprozessor sein sollte. Unter Berücksichtigung der technischen Weiterentwicklung lohnt es sich aber auch, direkt auf einen Achtkerner zu setzen.

Mainboard, RAM und Laufwerke für den Gamer PC konfigurieren
Zunächst wählt man ein Mainboard, das den gleichen Sockel wie der Prozessor hat. Das ist die allerwichtigste Komponente. Anschließend schaut man auf die weiteren Spezifikationen, wie die Zahl der RAM-Bänke oder Anschlussmöglichkeiten für die Festplatten. Für Hardcore-Gamer, die ein SLI- oder Crossfiresystem aufbauen möchten, ist zudem auch die Unterstützung dieser Techniken wichtig, die in der Regel nur bei hochpreisigen Mainboards gegeben sind.Der Arbeitsspeicher sollte mindestens acht Gigabyte groß sein. Wichtig dabei ist, dass man keine RAMs unterschiedlicher Hersteller oder Serien mischt, da es dabei oft zu Inkompatibilitäten und Systemabstürzen kommen kann.

Bei den Laufwerken kommt es lediglich darauf an, dass sie die Formate abspielen können, die man braucht. Schaut man keine Blu-Rays, dann reicht auch ein einfaches DVD-RW-Kombilaufwerk.

Festplatten als SSD oder HDD im Gamer PC ?

Festplatte und restliche Komponenten für den Gamer PC konfigurieren
Bei der Festplatte stellt sich die Frage, ob man eine SSD
oder eine normale HDD verwendet. SSDs sind teurer als HDDs, dafür aber bedeutend schneller. Der System- und Programmstart wird rapide beschleunigt. Allerdings braucht man in der Regel eine zusätzliche Festplatte als Speicher für Spiele etc. Bis auf geringere Ladezeiten hat eine SSD aber keinen Einfluss auf die Spieleleistung, ist also für einen Gamer PC nicht zwingend nötig.
Das Netzteil sollte von einem Markenhersteller stammen und bei einem normalen Gamer PC in etwa 400 Watt leisten. Mehr Watt braucht man nur bei absoluten High-End- oder Sli- / Crossfiresystemen.

Das Gamer PC Gehäuse

Beim Gehäuse ist einzig darauf zu achten, dass die Grafikkarte und der Prozessorkühler auch hinein passen. Einen eigenen Gamer PC richtig konfigurieren zu können ist mit ein wenig Aufmerksamkeit also wirklich kein Problem.

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