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Laptop Gamer PC

Was eignet sich für mich – Laptop oder Gamer PC?

Das Alphabet der Computerindustrie wirft mit zahlreichen Begriffen um sich, die für den Laien der Technikbranche oftmals ein Buch mit sieben Siegeln sind. AMOLED, NFC und LTE beispielsweise konnten in den letzten Jahren den allgegenwärtigen Smartphone-Hype auslösen und gehören derzeit zum Grundwissen eines jeden herangehenden Technikers. Doch auch einfachere Begriffe wie Laptop und Gamer-PC – zwei Gegensätze, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – bedürfen oftmals einer Erklärung.

Höchstleistung im Standformat: der Gamer-PC


Der gute alte PC stellt nach wie vor eine begehrte Arbeits- und Unterhaltungsplattform dar und lässt sich trotz steigender Konkurrenz in vielen Haushalten auf der ganzen Welt finden. Mit den ersten Modellen aus den 80ern des vergangenen Jahrhunderts haben die aktuellen PCs jedoch nur noch sehr wenig gemeinsam. Denn Prozessoren und Speicher weisen nun oftmals eine hundert-, wenn nicht sogar tausendfach höhere Leistung auf, als es die Anfänger der PC-Branche taten. Auch die Zusätze wie WLAN-Karten und moderne USB-Schnittstellen konnte man auf den ersten PCs nur vergeblich suchen. Ein Gamer-PC hebt sich allerdings selbst von dem „normalen“ PC der Gegenwart ab und liefert einige Besonderheiten, die klassische Computersysteme alt aussehen lassen und selbst das Spielen aufwendigster Spiele zum Genuss machen. So sind die eben erwähnten Elemente Prozessor und Arbeitsspeicher noch einmal um einiges leistungsfähiger als es bei Office- und Multimedia-PCs der Fall ist. So lassen sich in vielen Innenleben bereits Sechskernprozessoren finden, die mit einer Taktfrequenz von bis zu 4 GHz aufwarten können! Neueste Turbo-Boost-Funktionen erlauben außerdem oftmals eine zusätzliche, kurzzeitige Steigerung der Prozessorleistung! Auch die restlichen Hardware-Elemente wie Arbeitsspeicher, Motherboard und Soundkarte sind optimal fürs Spielen aufwendiger Spiele geeignet. Und dank neuester Grafikkarten dürfen die Spiele nicht nur flüssig, sondern auch mit atemberaubend hohen Grafikeinstellungen gedaddelt werden. Gamer-PCs kosten selbstverständlich mehr als klassische PC-Modelle, doch gute Modelle lassen sich bereits ab 500 Euro finden!

Mobilität hoch zehn: der Laptop

Das Wort „Laptop“ bedeutet so viel wie „auf den Knien“. Auf den Knien wird der Laptop, welcher seit einiger Zeit auch gerne unter dem Namen Notebook vertrieben wird, allerdings nur noch sehr selten genutzt. Vielmehr dient die moderne PC-Form fürs Arbeiten: Insbesondere Studenten und Journalisten, aber auch viele Personen, denen ein PC zu viel Platz in Anspruch nimmt, erfreuen sich an den Vorzügen eines Laptops beziehungsweise Notebooks und nutzen vor allem die Schreib- und Internetfunktionen der transportablen Computerplattform.

Denn im Gegensatz zum PC ist an einem Laptop bereits „alles dran und alles drin“. So müssen weder Bildschirm, Tastatur, Maus oder Boxen angeschlossen werden: Ein Laptop ist überall und jederzeit einsatzbereit. So muss selbstverständlich von Zeit zu Zeit eine Steckdose zwecks Akkuauffrischung heimgesucht werden, doch in Bezug auf die Mobilität kann ein Laptop den PC bei Weitem schlagen. Apropos Steckdose: Ein Laptop verbraucht im Vergleich zum Gamer-PC weitaus weniger Strom!Der große Nachteil eines Laptops besteht selbstverständlich in der recht geringen Leistungsfähigkeit. So können Einsteiger-Laptops oftmals nur mit einem Zehntel der Rechenpower moderner Gamer-PCs aufwarten. Selbst das Spielen einfacherer Spiele fällt somit teilweise sehr holprig aus. Wer jedoch auf das Spielen der neuesten Spiele zu genialen Grafikeinstellungen verzichten kann und viel lieber auf einen sparsamen, handlichen Computerspaß baut, ist sicherlich besser mit einem Laptop als mit einem Gamer-PC beraten.

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